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Two heads are better than one oder warum auch bei E-Mails vier Augen mehr sehen als zwei!

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Themengebiet

  • Verantwortungsbewusster Umgang mit elektronischen Kommunikationsmedien im Unternehmen
  • Communication Policies

Zielgruppe

Entscheider sowie DEV-OPS gleichermaßen

Beschreibung des Vortrages

Wer kennt es nicht… In Eile tippt man auf seinem Smartphone schnell eine Nachricht, drückt auf „Senden“ und schickt sie ab… Just in diesem Moment bemerkt man, dass die Nachricht an den falschen Adressaten gegangen ist. Gleiches ist den meisten von uns auch schon bei E-Mails passiert, so dass z.B. durch ein falsches Auto-Complete eine andere als die gewünschte E-Mail-Adresse im „To“ gelandet ist und die E-Mail ihren Weg als Irrläufer angetreten hat.

Was im Privaten oft glimpflich abläuft, kann bei einem Unternehmen zu schwerwiegenden Konsequenzen führen. Es ist bei der täglichen Flut an ein- und ausgehenden E-Mails nur eine Frage der Zeit, bis ein Mitarbeiter versehentlich eine Mail an die falsche Person sendet. Das Ergebnis sind Image-Schäden und Haftungsverpflichtungen.

Denken manche Unternehmen noch, dass ein Disclaimer wie „Falls Sie nicht mit dem oben bezeichneten Adressaten dieser E-Mail identisch sind, ist es Ihnen streng verboten, diese zu lesen.“ in irgendeiner Weise den Schaden begrenzen könne, so sieht die rechtliche Situation ganz anders aus.

Eine E-Mail ist rechtlich gesehen ein Telekommunikationsdienst und unterliegt dem Fernmeldegeheimnis und den besonderen datenschutzrechtlichen Bestimmungen des Telekommunikationsgesetzes. Ein Verbot der Verbreitung oder anderweitigen Nutzung fehlgeleiteter Mails durch ihren irrtümlichen Adressaten lässt sich damit also nicht begründen.

Auch das Bundesdatenschutzgesetz greift an dieser Stelle nur bedingt, da es nur die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten regelt – und dieses nur unter der Voraussetzung, dass die Daten nicht ausschließlich für private Zwecke verwendet werden. Enthält ein E-Mail-Irrläufer keine personenbezogenen Daten, so ist er telekommunikations- und datenschutzrechtlich ungeschütztes Freiwild.

Da trotz vieler neuer Kommunikationskanäle E-Mail, Fax und SMS eine zentrale Rolle in der Unternehmens- und Kundenkommunikation einnehmen, stellen fehlgeleitete Nachrichten noch immer ein nicht zu unterschätzendes Problem dar.

Wie also kann dieser Problematik professionell auf IT-Ebene begegnet werden und wie lassen sich digitale Irrläufer vermeiden und somit der oftmals verbundene Schaden vom Unternehmen abwenden?

Der 45-minütige Vortrag beleuchtet die generelle Problematik und zeigt anhand des Produktes AMS eGuard, einer integrierten, praxisbewährten Software-Lösung der DIaLOGIKa GmbH, exemplarisch wie sichere Kommunikation und verantwortungsbewusster Umgang mit elektronischen Kommunikationsmedien im Unternehmen gewährleistet werden können. Weiterhin gibt er einen Einblick wie sich moderne Communication Policies zum Schutz des Unternehmens, der Mitarbeiter und der Kunden abbilden und modellieren lassen.

Speaker

Henning Fries, Senior UI/UX Engineer, DIaLOGIKa — Gesellschaft für angewandte Informatik mbH

Henning Fries ist Senior User Interface Architect und beschäftigt sich mit Themen wie Accessibility, UX und UI. Mit mehr als 10 Jahren Berufserfahrung arbeitet er als Berater, Entwickler, Project Manager und als (Web-) Designer in Deutschland und Luxemburg. Sein Hauptaugenmerk liegt dabei auf allen Facetten visueller Kommunikation und digitaler Integration, aber immer unter Berücksichtigung von Barrierefreiheit und User Experience, um gleichsam allen Web-Citizens eine positive Internet-Erfahrung zu ermöglichen.

Edit post

5. Kölner IT-Security-Konferenz am 22.11.2019

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